Parken im Parkhaus in Bremen mit tollem Erfolg

passt er ins Parkhaus oder nicht ?

Matthias R.

Heute durfte ich ein super tolles Telefonat mit Jochen führen.

Ihr kennt bestimmt noch die Aktion „Parkhaus am Osterdeich“ vor wenigen Monaten. Ich habe mich mit Jochen und seiner besseren Hälfte zum „Probeparken“ getroffen, um zu sehen ob ein US-Car in der Größenordnung meines Mercury passen würde. Ernüchternde Bilanz damals: passt . . . aber gerade so. Mein Tip damals ein T-Birds ab Baujahr 1979.

Heute wurde ich von Jochen angerufen mit den Worten: „ Ich habe keinen Thunderbirds gekauft, sondern etwas besseres . . . einen Mercury Cougar XR7“. Und dann gab es ein paar Bilder von der Schönheit.
Wow, alles richtig gemacht lieber Jochen.

Damit hat sich die Hilfestellung vom Frühjahr wunderbar ausbezahlt und wir dürfen mit Sicherheit zwei neue glückliche Besitzer bei den US Car Freunden Bremen begrüßen😁

Nun warte ich sehnsüchtig auf eine Live-Begegnung.

Danke das wir euch helfen durften, lieber Jochen 🙏😊

Wie wir zu unserem Buick gekommen sind

Vorstellung der Mitgliederautos….

Patrick

Schon seit Kindheitstagen haben mich Autos -speziell Oldtimer- fasziniert, vorzugsweise alte US Cars aus den 50er – 70er Jahren. So war es klar, dass irgendwann ein US Oldie in meine Garage muss.

Ich habe das Glück, dass auch meine jetzige Frau dem alten amerikanischen Blech nicht abgeneigt ist, sodass es ein Leichtes war, sie von meinem Vorhaben zu begeistern.

Im Jahr 2018 fing ich an, immer mal wieder auf den bekannten Autoplattformen und Facebook-Gruppen zu suchen – ganz unverbindlich. Da ich auf keine Marke festgelegt war, sondern nur wenige Kriterien hatte (Baujahr 1950 – ca. 1975, V8, H-Kennzeichen und kein Restaurierungs-Projekt), habe ich immer mal wieder welche gefunden, die ich erstmal „geparkt“ habe – ganz unverbindlich. Immer im Hinterkopf, dass im September 2018 unsere Hochzeit ansteht und dass der US Car-Traum sich erstmal hinten anstellen muss.

Nach der Hochzeit und unseren Flitterwochen wurde die Suche dann intensiver, habe Lea mit eingebunden, ihr immer wieder Fahrzeuge gezeigt. Februar / März 2019 wurde ein Fahrzeug eingestellt. Ein hellblauer Buick LeSabre Baujahr 1973, 4-türer ohne B-Säule, mit fettem 455 cui V8 in unverbasteltem Originalzustand, dem ich zuerst nicht wirklich viel Beachtung geschenkt habe, weil ich seine Front eigentlich nicht sooo schön fand… In den kommenden Wochen „ploppte“ er immer wieder auf, sodass ich mir die Beschreibung und die Bilder dann immer wieder angesehen habe und zu dem Entschluss gekommen bin „Warum eigentlich nicht? Schreibst den Verkäufer mal an.“ Nach ein paar Nachrichten, einem Video vom Fahrzeug und zusätzlichen Infos (wie z.B. die genaue Fahrzeuglänge – Fazit: 5,70m, also 10cm in der Länge Luft in der Garage, PASST 🙂 ) später, haben wir uns dann am 13.04.2019 auf den Weg nach Papenburg gemacht, wo der Wagen stand. Sicherheitshalber schon mal etwas Geld eingesteckt als Anzahlung, falls es denn klappen sollte, obwohl ich nicht sonderlich optimistisch war, schließlich war es doch unsere allererste Besichtigung eines US Cars.

Als der Verkäufer dann die Abdeckplane vom Fahrzeug nahm, war uns beiden klar: „Das ist er!“ So hofften wir nun die kommenden Minuten, nicht vom Zustand enttäuscht zu werden, was zum Glück nicht eingetreten ist. Wir haben den Wagen ausgiebig begutachtet, Probegefahren und in einer Halle auf der Hebebühne von unten betrachtet. Wenig bis gar kein Rost, da das Fahrzeug erst 2018 aus San Diego, CA nach Deutschland kam. Danach noch kurz über den Preis verhandelt, da ein paar kleine Schönheitsfehler am Wagen waren, was uns aber nicht weiter gestört hat.

Der Preis stimmte und wir haben zugeschlagen. Die kommende Woche sollte so lang sein, wie es noch keine Woche zuvor war. Denn wir haben vereinbart, dass der Verkäufer noch ein paar Kleinigkeiten am Fahrzeug macht, wie den Wärmetauscher erneuern, ein paar Lampen erneuern und die Bremsflüssigkeit wechseln – sodass wir den Wagen erst am kommenden Samstag, den 20.04. abholen konnten.

Dann endlich war der Tag gekommen und wir sind voller Vorfreude wieder nach Papenburg gefahren und haben unser neues altes Fahrzeug sicher nach Bremen-Borgfeld gebracht.

Bis heute bereuen wir diesen Kauf nicht und sind sehr zufrieden mit unserem ersten US Oldie.

Nach einigen Investitionen im letzten Jahr und Anfang diesen Jahres (neue Reifen, Hohlraumversiegelung, Vergaser neu abgedichtet und eingestellt, neue etwas lautere Abgasanlage, etc.) hat er auch im Juni 2020 die HU ohne Mängel bestanden.

… und es gibt sie doch noch, die „Liebe auf den zweiten Blick“ und das Glück, bei der ersten Fahrzeugbesichtigung fündig zu werden.  😀 

Ford F100 von 1957 – Wie wir unseren Dicken gefunden haben

Vorstellung der Mitgliederautos….

White-Oak

Wie bei jedem Mann, kam auch bei mir der Wunsch ich müsse mir einen Oldtimer kaufen. Also gut …..zack hin zu ein paar Händlern.

Die Händler fragten: Was für ein Oldtimer soll es denn werden? Antwort von mir: Egal, Hauptsache GEIL!!!
Die Händler: Hmmmmm wieviel darf er denn kosten? Antwort von mir: Egal, Hauptsache GEIL!!!
Die Händler: Sascha so geht das nicht, wir brauchen schon etwas genauere Angaben.

Ok, neuer Plan! Internet durchstöbert und ziemlich schnell stellten wir fest das wir einen Pick-Up wollten. Ich zu meiner Frau: Schau mal der Pick-Up bei The Expendables. Matt schwarz, laut, brutal, einfach GEIL…..bruuuuum. Meine Frau schaut mich an und sagte……Nein….Ok also weiter das Internet durchforstet und da ganz plötzlich, da stand er bei Ebay-Kleinanzeigen.
Wir dort angerufen, Termin vereinbart und ab nach Fulda. Probefahrt gemacht und den Dicken für GEIL befunden. Seit diesem Moment, sind die Ausfahrten mit White Oak für uns die schönste Zeit. Ja, so sind wir zu unserem Dicken gekommen  ❗ 

Mein 1976 Mercury – „Ohne V8 geht es halt nicht“

Vorstellung der Mitgliederautos….

Matthias R.

Wie kamen wir zu dem Mercury? Tja, eigentlich wollte ich nach dem Verkauf meines Chevy Caprice Station Wagons im Oktober 2019 eine Auszeit von der Thematik US-Oldtimer für ungefähr 1 ½ bis 2 Jahre nehmen. Zum mindestens sagte ich das meiner Frau so. Ich war ganze 10 Tage „trocken“ und habe nicht nach einem neuen Fahrzeug geschaut. Danach verfiel ich wieder dem Ami-Virus. Ohne V8 geht es halt nicht.

Da ich von Kindheitsbeinen an Cadillac-Fan bin und mich mit dieser Marke sehr gut auskenne, habe ich einen Deal mit meiner Frau gemacht. Wenn ein neues Fahrzeug kommen soll, dann ein Cadillac. Der Deal stand. Gegen Mitte Dezember habe ich ungefähr 20 Telefonate wegen einiger Caddy`s gemacht und war frustriert.
Entweder waren die Fahrzeuge gerade erst verkauft worden oder aber die Verkäufer meldeten sich nicht zurück. Also schaute ich auch in andere Lager und war relativ schnell bei Lincoln angekommen. Die coolen Fullsize-Karossen der Ende 60iger bis Mitte 70iger waren schon immer interessant für mich, schließlich wuchs ich in den Achtzigern und Neunzigern auf. Fernsehserien wie „Ein Engel auf Erden“, „Ein Colt für alle Fälle“, das „A-Team“, „Simon & Simon“ und viele mehr, waren für mich immer noch sehr präsent und prägten mein Bild von diesen letzten coolen US-Fullsize-Fahrzeugen.

Also schaute ich bei meiner Suche nach solchen Gefährten. Kurz vor Weihnachten sah ich den Mercury bei einer Verkaufsplattform und war begeistert. Hier und da ein paar Stellen am Lack, aber alles Patina. Die Bilder der Innenausstattung waren noch interessanter und schließlich war der Preis die ausschlaggebende Nummer.
Da nun aber Weihnachten war, wollte ich den Verkäufer nicht während der Feiertage kontaktieren. Das gehört sich nicht. Aber am 27.12.19 konnte ich nicht mehr warten. Um 6 Uhr Morgen schrieb ich dem Verkäufer eine Email und wusste nicht ob der Wagen inzwischen verkauft war.
Geschlagene 4 ½ Stunden musste ich auf eine Antwort warten. Und ja, der Wagen war noch da. Also einen Termin für den nächsten Tag gemacht. Danach habe ich meiner Frau die Bilder von dem Merc gezeigt. Nein, es ist kein Cadillac! Aber meine Frau merkte schnell das es zwecklos war weiterhin nach Cadillacs zu suchen. Ihre Reaktion war dann noch: „Das ist ein Coupé, warum ein Coupé? Lieber ein Viertürer, da kann man besser ein- und aussteigen“. Stimmt, aber der sieht nicht ganz so cool aus. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich ihn mir mal zwanglos anschaue.

Also fuhren mein Kumpel und ich hin. Während der Fahrt sagte ich immer: „Einfach mal schauen und wenn der es nicht wird, egal, weitersuchen.“ Doch als wir nach 1 ½ Stunden Fahrt vor dem Wagen standen und eine intensive Begutachtung vornahmen, war klar, der ist es.
Natürlich sollte der Verkäufer nichts von meiner Begeisterung merken, schließlich standen noch die Preisverhandlungen an. Doch bevor es in den Preiskampf-Ring ging, sollte eine Probefahrt alle noch vorhandenen Zweifel beseitigen. Das war ein Problem. Der Verkäufer fand die Schlüssel nicht. Was nun? Wir sagten ihm das ohne eine Probefahrt kein Kauf in Betracht kam und wir dann unverrichteter Dinge den Heimweg antreten werden. Er könne noch suchen und sich melden. Schließlich hatten wir eine längere Heimfahrt.
Ungefähr 20 Minuten nach Abfahrt klingelte das Telefon. Die Schlüssel sind aufgetaucht. Wow, ich dachte nur der Wagen will zu mir. Umgedreht, Probefahrt gemacht und die Preisverhandlung positiv beendet. Am darauffolgenden Samstag haben wir den Wagen abgeholt und ich bin seitdem richtig glücklich und happy über den Erwerb.

Ach ja, nach der Ankunft zu Hause hat unsere Tochter nach dem Erstkontakt mit dem Mercury gleich einen Namen für ihn ausgesucht. Charlie Brown soll er heißen. Natürlich darf der passende Aufkleber auf der Heckscheibe nicht fehlen. Somit hat meine Tochter den Wagen direkt ins Herz geschlossen. Nur meine Frau muss sich noch ein wenig an das Coupé gewöhnen, aber da bin ich guter Hoffnung.

Hier noch ein paar Daten zu Charlie Brown:

  • Baujahr: 1976
  • Motor: 460 ci / 7,5 Liter Hubraum – ca. 199 KW / 265 PS
  • Abm.: 5.817 mm x 2.027 mm x 1.364 mm (L/B/H)
  • Leergewicht: 2.197 kg
  • Farbe: Ginger (Braunmetallic) & Yellow
  • Ausstattung: Servolenkung und Servobremse
  • 3-Gang-Automatik
  • Klimaanlage
  • Tempomat
  • elektrische Fensterheber und elektrische Fahrersitzverstellung
  • Zentralverriegelung

 

Wie hat der „rote Mustang“ seinen Namen bekommen?

Vorstellung der Mitgliederautos….

Eisbaer

Eigentlich war es eine Zeit der vielen Entscheidungen im Jahr 2010, die Kinder wollten eigentlich schon gar nicht mehr so richtig mit in den Camping Urlaub fahren. Wir sind umgezogen.

Steffi und meine Wenigkeit besuchten gerade im Hafen eine der Kunst und Verkaufsveranstaltungen.
Dort stellte eine Gruppe aus Bremen und umzu Ihre US-Cars aus, Mustang, Camaro, Corvette, Oldtimer oder auch neue Fahrzeuge.

Einen Mustang wollte ich eigentlich immer schon haben, Irgendwie ist es nie dazu gekommen. Steffi sagte auf einmal, „dann kauf Dir doch einen, musst nur den Mercedes loswerden“.

Nun – bei so einer Aussage hatte ich keine Minute zu verlieren. Es dauerte noch ein halbes Jahr.

Der Händler rief an, er hätte nun einen für mich, ROT BJ2010, der wäre auf dem Weg von Mexico nach Deutschland. Ich habe da nicht mehr viel überlegt und zugesagt.
Am 5. November 2010 war es dann so weit, ich habe mich voller Stolz in meine Roten Mustang gesetzt, war natürlich klar das ich damit zur Arbeit gefahren bin, war die Arbeitsstelle zu dem Zeitpunkt in Braunschweig.

Mustang fahren…👍😎

Ein paar Tage später fand die Weihnachtsfeier der Firma statt und der Mustang war natürlich in aller Munde…. Musikwünsche einiger Kollegen war dann das Lied, „da hat das rote 🐴…..“ es war das Lied „das rote P f e r d“.

Der Mustang hat an dem Abend, mit mir viele Kollegen nach Hause gefahren, war es doch auch für die ein kleines Erlebnis mal mit dem roten Mustang zu fahren

Es sind mittlerweile einige Jahre vergangen, er hat am Ende 2019 seine 100000 Kilometer Laufleistung überschritten, zwischenzeitlich hat er sehr viel Spass gemacht, als Fotomodell, oder als Viertelmeilenrenner. Ich hoffe das wird noch lange so bleiben, ich gebe ihn nicht wieder her!

Mein 1958 Imperial Crown Southampton – Betty

Vorstellung der Mitgliederautos….

v8rabe

… es sollte ein Ami mit grossen Flossen werden
… gedacht war ein 59 Cadillac

➡  aber dann habe ich “ Betty“ bei RD Classic entdeckt und mich gleich verliebt.

Also hin und 2 Stunden begutachtet und den Preis ausgehandelt, dann war Betty gekauft.

Die Zeit bis zur Übergabe kam mir ewig vor, aber nach langen 6 Wochen stand die Schönheit dann bei mir  vor der Tür.

Ein paar Eckdaten zu Betty:

  • 1958 Imperial Crown Southampton
  • 4door sport Limousine
  • 6.4l 392cui HEMI mit 345 ps
  • 4x El. Fensterheber. el. Sitzbank, el. Antenne, el. Feststellbremse, Klimaanlage, Zentralverriegelung, Heckscheibengebläse
  • Erstzulassung war November 1957 in Utah / USA

Der Name „Betty“ stammt im übrigen von der Erstbesitzerin. Ihr Name war „Betty Beck“ – Somit war das Auto passend getauft !