72er Dodge Charger Edelbrock Umbau

Wir fahren nicht nur, wir schrauben auch

Winterzeit ist Schrauberzeit… aktuell gibt es ja aufgrund des Winters und des Lockdowns nicht sehr viel zu berichten. Treffen sind nicht gestattet und für Ausfahrten liegt einfach zu viel Salz auf den Straßen… *leider*… 

Wir nutzen aber diese Zeit um fleissig an den Autos zu schrauben und diese für die Saison 2021 perfekt abzustimmen. 

Unser aktuelles Projekt ist der 72er Dodge Charger. Hier soll die orginale Ansaugbrücke und der aktuelle 2-fach Vergaser ersetzt werden durch eine neue Edelbrock Performer Ansaugbrück in Verbindung mit einem brandneuen Edelbrock AVS2 4-fach Vergaser.  Zusätzlich neue Zündkerzen, eine neue Benzinleitung und diverse andere Kleinteile… Bis hin zu einem Ölwechsel, wenn das alles fertig ist.

Am letzten Samstag startete somit das Projekt „Charger„. Mit Schraubenschlüssel ausgestattet ging es direkt ran ans Auto.
Aber Hey „wir können doch einfach davon mal ein Video drehen“ … „Why not“ 
Gesagt, getan und schon ist unsere neue Schrauber Video Reihe geboren. 
Aufgrund der äußerst positiven Resonanz wird es dies wohl nun auch öfters geben. Was zum optimieren gibt es eigentlich ja immer an den Autos.
In der Tat stehen noch weitere Projekte an wie z.B. die Revision eines Mercury und Mustang Vergaser und mal schauen was noch so alles kommt. 🙂

Wenn Ihr stetig informiert werden wollt, geht einfach auf unseren US Car Freunde Bremen YouTube Channel und klickt auf ABO – Ihr werdet dann automatisch von Youtube informiert, wenn ein neues Video bereit steht.

Das Video vom letzten Samstag findet Ihr hier:

Vorstellung „Straßenkreuzer“

[Werbung, unbeauftragt]

Magazin für klassische US-Fahrzeuge

Moin Zusammen,

heute wollen wir Euch einmal eine neue US Car Zeitschrift vorstellen mit dem Namen „Straßenkreuzer“ – Ein Magazin für klassiche US Fahrzeuge „aus der Szene und für die Szene“ – Aktuell gibt es bereits die 2. Ausgabe als e-Book zu erwerben.
Vielleicht wird es hier zukünftig auch den einen oder anderen Bereicht über die US Car Freunde Bremen oder deren Autos geben.
Mal schauen – wir sind gespannt und würden uns natürlich riesig freuen.

Straßenkreuzer selbst schreiben folgendes zum Magazin:

Straßenkreuzer“ berichtet auch über euch und eure Autos.

Eure Stories und die Entwicklungsgeschichten der Fahrzeuge sind der zentrale Mittelpunkt des Magazins.
Nicht nur hohe Flossen der 50er, sondern auch Coupes, Pickups, Compact-Cars, Vans und Wagons. Auch werden Mopar, Muscle und Mustang dabei sein.

Unsere Zeitleiste erstreckt sich von den 30er bis in die frühen 80er Jahre. Natürlich sollen immer mal wieder Berichte über Clubs, Werkstätten u.ä. die Ausgaben ergänzen.

Straßenkreuzer gibt es nur als E-Magazin bei Xinxi.com und erscheint ca. 3 Mal im Jahr.
https://www.xinxii.com/strassenkreuzer-102748

Hinter Straßenkreuzer stecken Nicole (Fotografin) und Tobias Tantius (Autor). Beide sind lange vom US-Car-Virus befallen. Ihre Arbeiten erschienen u.a. auch im ehemaligen Street-Magazin. „

Wir sind gespannt und drücken den beiden Autoren gaaaaanz fest die Daumen !!

Treffen am Diner – Januar 2021

unser monatliches Treffen am Daisy’s Diner

Kaum im neuen Jahr angekommen, stand auch schon wieder der erste Sonntag in Monat an. Unser Treffen am Daisys Diner in Oyten. Leider aber noch komplett unter den vollen Lockdown Auflagen. Dennoch – das Diner hat auf (wenn auch nur Essen außerhaus bzw. auf dem Parkplatz), also nix wie ins Auto und ab ging es nach Oyten.

Verständlicherweise waren es bei dem Wetter natürlich nicht so viele US Cars und Teilnehmer, aber der angekündigte Schnee und Eisregen blieb aus, somit war es zwar bitter Kalt aber trotzdem ganz „ok“   Viel schöner wäre es gewesen, wenn wir uns hätten ins Diner setzen können, aber aufgrund des Lockdowns ist dies ja aktuell leider nicht möglich. *Sehr Schade*.

Zum Glück gab es aber Glühwein und für die Fahrer den passenden Kinderpunsch ohne Alkohol. Auch war es klasse endlich mal wieder ein paar der US Car Freunde Bremen persönlich wieder zu sehen, wenn auch nur mit passenden Abstand und dementsprechender lauter Stimme, aber immerhin.

Allen Anschein nach wird der Lockdown noch bis ende Januar verlängert  werden. Mit etwas Glück hätte das Diner im Februar dann wieder offen, sodass wir an unseren reservierten Tischen sitzen können.  Wir drücken ganz fest die Daumen für den 7.2.2021 – Im Auto die Burger futtern ist in der Tat ein totaler Ausnahmezustand.

In diesem Sinne wünschen wir Euch aber ein Frohes Neues Jahr ! Auf das es 2021 noch viele tolle Treffen und Ausfahrten geben wird. Bleibt Gesund und zuversichtlich !!

Treffen am Diner – Dezember 2020

unser monatliches Treffen am Daisy’s Diner

Der Lockdown, recht unschönes Wetter, Corona Kontaktbeschränkungen sowie die Abstandregeln, sind natürlich Schuld daran, dass unser Dezember Treffen so eigentlich gar nicht stattgefunden hat.

Da jedoch das Daisys einen „Außer-Haus“ bzw. Parkplatz Lieferservice anbietet, haben wenigstens ein paar „Wagemutige“ den Weg nach Oyten genommen. Schließlich gilt es auch gerade jetzt, das Diner zu unterstützen und wenn es nur für einen Burger, ein Milchshake oder ein Glühwein ist.

Kaum angekommen hat es dann auch nicht mehr geregnet, der Glühwein half natürlich auch ein wenig gegen die Kälte. Für Autofahrer gab es selbstverständlich eine Alkoholfreie Version des süffigen Getränks.

Beim Daisy’s begrüßte uns der Nikolaus, schließlich war der 6.12. und zudem war es noch der 2. Advent…. *wie die Zeit wieder rennt* – Auch wenn 2020 eher so „Grinch“ ist 🙂

Ein Highlight war neben dem Nikolaus aber in der Tat der „Pulled Ente Burger„. Der Burger sollte wirklich dauerhaft ins Programm aufgenommen werden und nicht nur als Winterspecial.

Wir hoffen, dass der Lockdown nicht mehr zu lange anhält, jedoch sieht es aktuell fast so aus, dass auch unser Januar Treffen am 03.01.2021 davon betroffen sein wird.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen aber eine trotzdem „besinnliche“ Vorweihnachtszeit, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Neues Jahr…

Wir drücken fest die Daumen, dass 2021 ein wenig mehr „Normalität“ zurück kommt…

The Story about my Charger…

Vorstellung der Mitgliederautos….

BruderRuffy

Als Kind interessierten mich Autos eigentlich nicht so wirklich. Videospiele, Filme und mit meinen Kumpels treffen, war eher das was mich in den Neunzigern interessiert hatte. Doch im Jahre 2000, sollte sich alles ändern. Im Kino lief der Film „Nur noch 60 Sekunden“ den ich mit Begeisterung schaute. Der Shelby Mustang GT 500 (Eleanor) war ein echtes Sahne Bonbon und weckte mein Interesse für Amerikanische Autos. So schwirrte der Mustang eine Weile bei mir im Kopf herum und schaute mich um was es noch so an Mustangs aus der Zeit auf dem Markt gab. Ich schwärmte einige Zeit für Mustangs jeglicher Art. Doch wie das halt so ist, ein paar Jahre vergingen und die Idee mir irgendwann ein Mustang zu kaufen geriet ein wenig in den Hintergrund. Es war einfach nicht die Zeit und es sollte nicht sein. Ausbildung und wenig Geld sind keine guten Voraussetzungen um in einen Mustang zu investieren.

Dann im Jahre 2005 lief die Verfilmung von „Ein Duke kommt selten allein“ mit Johnny Knoxville. Da ich zu der Zeit ein großer Jackass und somit Johnny Knoxville Fan war, musste ich mir den Film natürlich anschauen, was ich dann tat. Vor Beginn des Films hätte ich nie gedacht dass der Film mein Leben in Sachen Amerikanische Autos komplett verändern würde. Zu meiner Schande muss ich sagen dass ich die Serie „Ein Duke kommt selten allein“ nie gesehen hatte obwohl sie genau in meiner Zeit passte. Doch hatte ich keine Ahnung. Ich schaute den Film und sah zum ersten Mal den General Lee (1969er Dodge Charger R\T) Ich flippte aus, ich konnte es kaum fassen wie Geil dieser Wagen war. Von nun an war es um mich geschehen. Ich musste einen General Lee haben. Ich konnte gedanklich nicht davon ablassen, der Charger war für mich DAS Auto. Doch leider wie das immer so ist, holte mich das Leben schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der General Lee bzw. ein 69er Dodge Charger war für mich aufgrund der hohen Preislage quasi Unbezahlbar. Doch der Traum verblasste dieses mal nicht.

Es vergingen wieder über 10 Jahre und die Idee mir einen Dodge Charger zu kaufen begleitete mich stehst immer weiter. Es fehlte mir nur leider immer das nötige Kleingeld für so ein Dodge Charger und der 69er war sprichwörtlich Schweine Teuer. Irgendwann machte ich mir Gedanken. Es sollte ein Dodge Charger sein, komme was wolle und so schaute ich mir die anderen Baujahre an und stellte fest die 71,72,73er waren auch Interessant und vor allen Dingen Bezahlbar. Ich schaute auf den einschlägigen Internetseiten nach, was so für Dodge Charger angeboten werden. Die Optik variierte Stark und viele sahen aus meiner Sicht nicht wirklich gut aus. Doch irgendwann schaute ich wieder ins Internet und sah dass jemand einen interessanten Dodge Charger mit Geiler Optik in Oberndorf am Neckar zum Verkauf anbot.
Ich telefonierte sofort mit dem Besitzer in der Hoffnung dass der Wagen noch zu haben sei. Nach kurzer Zeit des Gespräches, war für mich klar das wird mein Dodge Charger. Wir telefonierten lange und öfter und besprachen alles am Telefon. Das mit dem Geld war in der Zwischenzeit geregelt. Nun musste ich mir Gedanken machen, wie bekomme ich den Wagen nach Norddeutschland. So verrückt wie ich nun mal bin, musste die Aktion an einem Wochenende laufen. Ich musste ja schließlich wieder Arbeiten. So packte ich mein Rucksack, viele Energie Drinks, Essen, Unterlagen und das Geld ein und machte mich auf dem Weg nach Oberndorf.

Ich fuhr am Samstagmorgen um 10 Uhr in Bremen mit dem Zug ab und kam gegen 19 Uhr am Samstagabend in Oberndorf am Bahnhof an, wo mich der Verkäufer des Dodge einsammelte und wir gemeinsam zu Ihm nach Hause fuhren. Auf dem Hof angekommen stand der Dodge unter einem Carport. Das war der Moment wo ich den Dodge das erste mal Live sehen durfte. Da Stand er, der Dodge Charger Bj. 1972 5,2 Liter 318 Cui 150Ps Automatik, mit der abgefahrenen US Army Lackierung. Der Wagen war Riesig, mir rutschte das Herz in die Hose. Doch Nein, ich durfte ihn noch nicht näher begutachten, denn erst wurde ich zu Tisch gebeten. Es wurde gekocht, und so wurde ich zum Abendessen eingeladen.
Nach dem Abendessen und ein paar netten Gesprächen war es endlich soweit. Ich konnte es kaum abwarten. Der Verkäufer stellte mir ganz Offiziell den Charger vor, er zeigte mir alles Technische und erzählte mir alles Wissenswertes zum Wagen. Dann machten wir die Probe fahrt. Erst als Beifahrer und dann sollte ich selber ran. Das Gefühl ihn das erste mal zufahren war überwältigend, ich meine der Wagen war Riesig und das war ich nicht gewohnt. Dennoch dachte ich die ganze Zeit Geil ich sitze endliche in einen Charger. Der Charger machte auf mich einen Seriösen Eindruck und davon mal ab war mir eh klar wenn der Motor bei der Probefahrt nicht Explodiert, fahre ich nicht ohne Charger nach Hause.
Nach der Probefahrt, wieder beim Verkäufer daheim angekommen, machten wir den Papierkramm und Kasse und so war es an der Zeit mit dem Charger den Heimweg anzutreten. Mittlerweile 22:30 Uhr verabschiedete ich mich und fuhr in Oberndorf los. Ich hatte immerhin über 700 Kilometer Wegstrecke vor mir und das mit einem Auto was man quasi gar nicht kennt und nicht wusste ob man sprichwörtlich ankommt. Die ersten paar Kilometer waren sehr ungewöhnlich. Der Charger war groß, als würde ich im LKW sitzen so habe ich mich gefühlt aber dafür ist die Fahrersitzbank total gemütlich und so gewöhnte ich mich schnell. Ich hatte eine lange Fahrt vor mir und war alleine unterwegs doch von Müdigkeit keine Spur.. Könnte an den Dosen Energie gelegen haben und weil ich total aufgeregt war.
Ich war gut drauf, hier und da mal eine Pause, Gemütliches fahren, so verging die Nacht und die Kilometer bis nach Hause. Endlich in meiner Heimat angekommen, irgendwo zwischen Bremen und Delmenhorst schaltete ich mein Navi aus weil, man kennt sich ja aus und was war, erst mal direkt Verfahren auf den letzten Paar Meter ☺
So gegen 7 Uhr am Sonntagmorgen bin ich dann von meinem Road Trip zurück bei mir auf dem Hof angekommen. Ich war heilfroh dass alles soweit geklappt hatte. Den Charger erst mal abgestellt, bin ich ins Bett gefallen aber schlafen konnte ich dennoch nicht wirklich. Zu viel Energie würde ich sagen. Und so begann meine nie endende Reise mit dem Charger. Mal sehen was wir in der Zukunft noch so erleben werden.

Warum der Dodge Charger solch eine Lackierung hat!
Der Legende nach soll der Charger in San Diego in der U.S Navy Base beheimatet gewesen sein. Der Charger wurde als Geschenk für einen General gekauft der auf der U.S Navy Base stationiert war. Die Crewman seiner Einheit haben den Charger gekauft und in der U.S. Navy Lackierung lackiert und ihn dann als Geschenk überreicht. Daraufhin hat er eine Weile als Show Charger bei Paraden auf dem Navy Stützpunkt seinen Dienst getan bis er dann nach Deutschland verschifft wurde.

Danke für die Aufmerksamkeit 😉

Halloween 2020 – US Car Freunde Bremen

eine schöne schaurige Tour….

Wie in guter alter Tradition gab es natürlich auch in diesem Jahr eine US Car Freunde Bremen Halloween Ausfahrt. Trotz Corona und kurz vor dem Lockdown war es gerade so noch mal zeitlich passend.

Um 13:00 Uhr haben wir uns hierfür am Daisys Diner in Oyten getroffen. (OK – ein paar kamen natürlich wie gewohnt bei weitem früher  😀  ) für ein ordentliches Frühstück und einen passenden Parkplatz. Das Daisys hatte uns hierfür aber wieder einmal einen passenden Platz abgesperrt. Dem Aufruf des Daisys, dass jeder der verkleidet kommt, einen kostenlosen Cocktail bekommt, folgten in der Tat recht viele :), aber nicht nur die Teilnehmer waren verkleidet sondern auch die Autos wurden mit passender Halloween Deko ausgestattet.

Gegen 14:00 Uhr hieß es „Abfahrt“ . Es ging direkt übers Land zu einer knapp zwei stündigen Ausfahrt in perfekter Kolonne inklusive einer Pause für die Raucher :).

Um circa 16:00 trafen wir in Findorff an der Plantage ein, zum Nachmittagsevent ein wenig Aktion. Wir hatten den allinkl. Service mit Lasertag, Getränken und Knabbersachen vorbestellt. Jeder der wollte konnte ein paar Runden Lasertag spielen, während der Rest es sich gemütlich machte.

Abends ging es dann zum Cafe31 nach Osterholz. In der Tat mag man es bei dem Namen kaum jemand glauben, aber das Cafe31 ist aktuell eines der besten BBQ Restaurants in Bremen. Wir hatten natürlich Corona konforme Tische vorbestellt. Beim der Auswahl des Essens hatten wir vorab dem Koch die freie Wahl gelassen mit dem Hinweis „Überrasche uns“ – Das tat er dann auch.

Kaum angekommen empfing uns seine super nette Kellnerin Paddy in einem wahnsinnig grusligen und perfekten Kostüm. Viele haben Sie in der Tat auf den ersten Blick nicht erkannt. Aber kaum kam das freudestrahlende Lachen und jeder wusste es ist doch Paddy  😈  – Im Restaurant selbst gab es aufgrund von Corona diverse 4 Personen Tische mit ausreichend Abstand und super Halloween Deko.

Der Koch überraschte uns mit einem 4 gänge Menü mit Corona Fledermaus Steaks, Steak Tartare und als Hauptgang gab es an jeden Tisch eine Rinderhaxe mit grünen Mac+Cheese. Alles zusammen war einfach nur der absolute *Wahnsinn*. Die Haxe war sowas von Zart und einfach nur *Hammer*

Zu guter letzt gab es natürlich noch reichhaltig dekoriertes Dessert mit dem Resultat das wir alle Pappsatt waren und dem Namen „U´essCar Freunde“ wieder alle Ehre gemacht haben…

Vielen Dank an Detlef für die Orga, ans Cafe31 für das perfekte Dinner, ans Daisys für einen perfekten Einstieg in den Tag, an Paddy für einen rund um grandiosen Service und natürlich auch an alle Beteiligten, die mit uns dabei waren und vor allem auch den Spass mit dem verkleiden mitgemacht haben !

2021 kann kommen… mal schauen wie wir das toppen können.

Gruß
Heiko (FishCop)