Vorstellung meines Shelby GT500

Vorstellung der Mitgliederautos….

shelby_frank

Als mir irgendwann zwischen 2006-2007 auf den Straßen in Bremen, 2 vollkommen andere Autos begegneten, war ich stark von deren Erscheinung beeindruckt. Die Formen der Karossen unterschieden sich von allem, was ich bis dato gesehen hatte. Noch nie zuvor hatte ein Auto bei mir solch einen Eindruck hinterlassen. Zu dem damaligen Zeitpunkt wusste ich nicht, dass es sich um Mustangs der neuen Generation Modell S197 handelte. Die Erscheinung war so imposant, dass mir das kleine Pferdchen im Kühlergrill gar nicht aufgefallen ist. Dieser Ford Mustang ist der Vorreiter der modernen Muscle-Cars und ist maßgeblich für die Auferstehung der US-Car Ami Szene verantwortlich. Denn die war vorher eigentlich ziemlich tot und nennenswerte neue amerikanische Autos gab es zu dem Zeitpunkt außer der Corvette und Viper auch nicht.

Ich hatte keine Vorstellung, was solch ein Auto wohl kosten würde und war der Annahme, dass das wohl eher etwas Teures ist und hatte somit die Sache abgehakt. Irgendwann begegnete mir so ein Auto wieder und sofort war die Begeisterung da, die Faszination war ungebrochen. Dabei ist mir auch das Mustang Emblem aufgefallen. Seitdem war es immer so, dass es mir den Kopf verdrehte, wenn ich so einen Mustang sah.
Im März 2009 gab es bei uns in Kirchweihe ein Frühlingsfest, dort waren auch amerikanische Autos aller Modelljahre, neue wie alte zu sehen, darunter auch die neuen Mustangs. Die Besitzer waren keine Händler, sondern begeisterte aufgeschlossene Ami-Fahrer mit denen man sich gut unterhalten konnte. Schnell waren einige Vorurteile, welche immer rund um US-Autos kreisen, beseitigt.
Der Spritverbrauch, die Fahrbarkeit und Werkstattkosen sind dabei immer ein beliebtes Thema.
Natürlich kann man von einem Auto mit 5 oder 6 Liter Hubraum, kein Spritverbrauch eines Eco-Kleinwagens erwarten. Andere Hersteller mit ähnlichen Leistungsangaben, fahren auch nicht nur mit Luft und Liebe.

Nach den Besuchen mehrerer US-Car Treffen, die wie Pilze aus dem Boden schossen, konnte ich mich nicht mehr halten, so ein Ding musste her. Das Fieber war ausgebrochen und somit war ich auf der Suche. Im August 2009 bin ich über mobile.de bei einem Händler in der Nähe von Nürnberg fündig geworden.

Das Auto hatte mir sofort zugesagt und ohne es live zu sehen oder zu fahren, war es für mich klar, dass es der blaue Shelby GT500 Baujahr 2008 ist. Meine liebe Ilka (nichtsahnend) war ganz erstaunt, als ich sagte, wir müssen mal nach Nürnberg fahren. So machten wir uns mit meiner Boxercup R1100S auf dem Weg, welche ich dort in Zahlung gab. Ich habe es bis heute nicht bereut und freue mich immer, wenn ich mit dem Shelby unterwegs bin. Ein Höhepunkt dabei waren sicherlich die Rotenburger Race Days im Jahr 2012, wo ich zusammen mit meinem Weggefährten Uwe und seinem Roten Pferd, dabei sein durfte und wir uns wacker geschlagen haben. Mein Shelby ist das, was ein US-Car ausmacht, ein Auto mit 4 Rädern, einem Lenkrad und vorn einen großen Ballermann im Motorraum. Es ist nicht perfekt, dafür belohnt es den Fahrer mit viel Emotionen. Ein Auto ohne viel Schnickschnack, ohne betreutes Fahren, ein Auto was gefahren werden will.

Hier mit meinem Shelby unter Gleichgesinnten, den US-Car Freunden, zu sein, ist mir eine besondere Ehre. Es ist wie eine große Familie, wo man sich zu Hause fühlt und gemeinsam Sachen unternimmt. Wo man füreinander eintritt, sich gegenseitig unterstützt und nicht die Augen verschließt, wenn Freunde Hilfe brauchen.

Vielen Dank an alle die dabei mitwirken und sich einbringen.
Gruß
Shelby_Frank

Ford F100 von 1957 – Wie wir unseren Dicken gefunden haben

Vorstellung der Mitgliederautos….

White-Oak

Wie bei jedem Mann, kam auch bei mir der Wunsch ich müsse mir einen Oldtimer kaufen. Also gut …..zack hin zu ein paar Händlern.

Die Händler fragten: Was für ein Oldtimer soll es denn werden? Antwort von mir: Egal, Hauptsache GEIL!!!
Die Händler: Hmmmmm wieviel darf er denn kosten? Antwort von mir: Egal, Hauptsache GEIL!!!
Die Händler: Sascha so geht das nicht, wir brauchen schon etwas genauere Angaben.

Ok, neuer Plan! Internet durchstöbert und ziemlich schnell stellten wir fest das wir einen Pick-Up wollten. Ich zu meiner Frau: Schau mal der Pick-Up bei The Expendables. Matt schwarz, laut, brutal, einfach GEIL…..bruuuuum. Meine Frau schaut mich an und sagte……Nein….Ok also weiter das Internet durchforstet und da ganz plötzlich, da stand er bei Ebay-Kleinanzeigen.
Wir dort angerufen, Termin vereinbart und ab nach Fulda. Probefahrt gemacht und den Dicken für GEIL befunden. Seit diesem Moment, sind die Ausfahrten mit White Oak für uns die schönste Zeit. Ja, so sind wir zu unserem Dicken gekommen  ❗ 

Mein 1976 Mercury – „Ohne V8 geht es halt nicht“

Vorstellung der Mitgliederautos….

Matthias R.

Wie kamen wir zu dem Mercury? Tja, eigentlich wollte ich nach dem Verkauf meines Chevy Caprice Station Wagons im Oktober 2019 eine Auszeit von der Thematik US-Oldtimer für ungefähr 1 ½ bis 2 Jahre nehmen. Zum mindestens sagte ich das meiner Frau so. Ich war ganze 10 Tage „trocken“ und habe nicht nach einem neuen Fahrzeug geschaut. Danach verfiel ich wieder dem Ami-Virus. Ohne V8 geht es halt nicht.

Da ich von Kindheitsbeinen an Cadillac-Fan bin und mich mit dieser Marke sehr gut auskenne, habe ich einen Deal mit meiner Frau gemacht. Wenn ein neues Fahrzeug kommen soll, dann ein Cadillac. Der Deal stand. Gegen Mitte Dezember habe ich ungefähr 20 Telefonate wegen einiger Caddy`s gemacht und war frustriert.
Entweder waren die Fahrzeuge gerade erst verkauft worden oder aber die Verkäufer meldeten sich nicht zurück. Also schaute ich auch in andere Lager und war relativ schnell bei Lincoln angekommen. Die coolen Fullsize-Karossen der Ende 60iger bis Mitte 70iger waren schon immer interessant für mich, schließlich wuchs ich in den Achtzigern und Neunzigern auf. Fernsehserien wie „Ein Engel auf Erden“, „Ein Colt für alle Fälle“, das „A-Team“, „Simon & Simon“ und viele mehr, waren für mich immer noch sehr präsent und prägten mein Bild von diesen letzten coolen US-Fullsize-Fahrzeugen.

Also schaute ich bei meiner Suche nach solchen Gefährten. Kurz vor Weihnachten sah ich den Mercury bei einer Verkaufsplattform und war begeistert. Hier und da ein paar Stellen am Lack, aber alles Patina. Die Bilder der Innenausstattung waren noch interessanter und schließlich war der Preis die ausschlaggebende Nummer.
Da nun aber Weihnachten war, wollte ich den Verkäufer nicht während der Feiertage kontaktieren. Das gehört sich nicht. Aber am 27.12.19 konnte ich nicht mehr warten. Um 6 Uhr Morgen schrieb ich dem Verkäufer eine Email und wusste nicht ob der Wagen inzwischen verkauft war.
Geschlagene 4 ½ Stunden musste ich auf eine Antwort warten. Und ja, der Wagen war noch da. Also einen Termin für den nächsten Tag gemacht. Danach habe ich meiner Frau die Bilder von dem Merc gezeigt. Nein, es ist kein Cadillac! Aber meine Frau merkte schnell das es zwecklos war weiterhin nach Cadillacs zu suchen. Ihre Reaktion war dann noch: „Das ist ein Coupé, warum ein Coupé? Lieber ein Viertürer, da kann man besser ein- und aussteigen“. Stimmt, aber der sieht nicht ganz so cool aus. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich ihn mir mal zwanglos anschaue.

Also fuhren mein Kumpel und ich hin. Während der Fahrt sagte ich immer: „Einfach mal schauen und wenn der es nicht wird, egal, weitersuchen.“ Doch als wir nach 1 ½ Stunden Fahrt vor dem Wagen standen und eine intensive Begutachtung vornahmen, war klar, der ist es.
Natürlich sollte der Verkäufer nichts von meiner Begeisterung merken, schließlich standen noch die Preisverhandlungen an. Doch bevor es in den Preiskampf-Ring ging, sollte eine Probefahrt alle noch vorhandenen Zweifel beseitigen. Das war ein Problem. Der Verkäufer fand die Schlüssel nicht. Was nun? Wir sagten ihm das ohne eine Probefahrt kein Kauf in Betracht kam und wir dann unverrichteter Dinge den Heimweg antreten werden. Er könne noch suchen und sich melden. Schließlich hatten wir eine längere Heimfahrt.
Ungefähr 20 Minuten nach Abfahrt klingelte das Telefon. Die Schlüssel sind aufgetaucht. Wow, ich dachte nur der Wagen will zu mir. Umgedreht, Probefahrt gemacht und die Preisverhandlung positiv beendet. Am darauffolgenden Samstag haben wir den Wagen abgeholt und ich bin seitdem richtig glücklich und happy über den Erwerb.

Ach ja, nach der Ankunft zu Hause hat unsere Tochter nach dem Erstkontakt mit dem Mercury gleich einen Namen für ihn ausgesucht. Charlie Brown soll er heißen. Natürlich darf der passende Aufkleber auf der Heckscheibe nicht fehlen. Somit hat meine Tochter den Wagen direkt ins Herz geschlossen. Nur meine Frau muss sich noch ein wenig an das Coupé gewöhnen, aber da bin ich guter Hoffnung.

Hier noch ein paar Daten zu Charlie Brown:

  • Baujahr: 1976
  • Motor: 460 ci / 7,5 Liter Hubraum – ca. 199 KW / 265 PS
  • Abm.: 5.817 mm x 2.027 mm x 1.364 mm (L/B/H)
  • Leergewicht: 2.197 kg
  • Farbe: Ginger (Braunmetallic) & Yellow
  • Ausstattung: Servolenkung und Servobremse
  • 3-Gang-Automatik
  • Klimaanlage
  • Tempomat
  • elektrische Fensterheber und elektrische Fahrersitzverstellung
  • Zentralverriegelung